Aktivierungs u.Vermittlungsgutschein

Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein?

Der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) dient seit dem 01.04.2012 nicht nur der Vermittlung von arbeitslos gemeldeten Leistungsempfängern.
Es können drei Varianten des AVGS beantragt und ausgestellt werden:

- AVGS-MAT: Sie können bei einem Maßnahmeträger eine Weiterbildung zur Eingliederung absolvieren, z.B. ein Bewerbungstraining.

- AVGS-MPAV: Sie können einen privaten Arbeitsvermittler (z.B. uns) beauftragen, Ihnen einen für Sie passenden Arbeitsplatz zu suchen und zu finden.

- AVGS-MAG: Genehmigung für eine betriebliche Eignungsfeststellung direkt bei einem Arbeitgeber.

Die Kosten für die Leistungen

MT (bei einem Maßnahme-Träger, also Weiterbildung),
MPAV (Maßnahme bei einem PAV, also Vermittlung) und/oder
MAG (Maßnahme beim Arbeitgeber, also z.B. eine Trainingsmaßnahme)

werden somit von der Agentur für Arbeit übernommen.

Sie profitieren und bezahlen keinen Cent!

Wer bekommt einen Vermittlungsgutschein (AVGS)?

Jeder, der bei der Agentur für Arbeit bzw. Jobcenter arbeitssuchend gemeldet und von der Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann einen Aktivierung- und Vermittlungsgutschein (AVGS) erhalten!

Dabei ist es egal ob

1.) Sie Leistungen beziehen (oder nicht),
2.) Sie noch tätig sind, der befristete Arbeitsvertrag jedoch bald endet,
3.) Sie sich gerade in einer Maßnahme befinden,
4.) Sie in der Elternzeit sind oder aber auch
5.) wie lange Sie arbeitslos gemeldet sind!

Es liegt jedoch im Ermessen Ihres Sachbearbeiters, ob er Ihnen den AVGS ausstellt oder nicht (sog. Kannbestimmung).

Wer jedoch länger als sechs Wochen ALG1 bezieht, hat einen Rechtsanspruch auf den AVGS.

Weitere Infos erhalten Sie auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit.
Hier finden Sie ein Muster für einen AVGS-MPAV [150 KB] sowie Muster für einen AVGS-MAG [267 KB] eines Jobcenters in Berlin.
Nur ein Beispiel !

Jeder, der bei der Agentur für Arbeit bzw. Jobcenter arbeitssuchend gemeldet und von der Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann einen Aktivierung- und Vermittlungsgutschein (AVGS) erhalten!

Dabei ist es egal ob

1.) Sie Leistungen beziehen (oder nicht),
2.) Sie noch tätig sind, der befristete Arbeitsvertrag jedoch bald endet,
3.) Sie sich gerade in einer Maßnahme befinden,
4.) Sie in der Elternzeit sind oder aber auch
5.) wie lange Sie arbeitslos gemeldet sind!

Es liegt jedoch im Ermessen Ihres Sachbearbeiters, ob er Ihnen den AVGS ausstellt oder nicht (sog. Kannbestimmung).

Wer jedoch länger als sechs Wochen ALG1 bezieht, hat einen Rechtsanspruch auf den AVGS.

Weitere Infos erhalten Sie auf der
Webseite der Bundesagentur für Arbeit.
Hier finden Sie ein
Muster für einen AVGS-MPAV [150 KB] sowie Muster für einen AVGS-MAG [267 KB] eines Jobcenters in Berlin

Der Wert des Gutscheines



Der Wert des Vermittlungsgutscheines beträgt im Regelfall 2000,-€ (selten 2.500,-€).

Das hört sich viel an, ist es aber nicht:

Die Provision wird nur im Erfolgsfalle ausgezahlt und zwar in zwei Raten:
1000,-€ nach 6-wöchiger und
1000,-€ nach 6-monatiger Beschäftigungsdauer.

Springt der Kunde jedoch ab und kündigt, ist keine Abrechnung möglich.
Nach Beantragung der Provision bei der Bundesagentur kann die Auszahlung noch 4 - 24 Wochen dauern.

Der Vermittler geht also 3 bis 8 Monate in Vorlauf - es fließen bis dahin keine Einnahmen sondern nur Ausgaben.

Von 2000,-€ bleiben nach Abzug der Beträge, welche beim Staat als Steuern (Umsatzsteuer: 19%, Gewerbesteuer: 6% und vom Rest nochmals etwa 40% Lohnsteuer) verbleiben etwa 1000€ beim Vermittlerteam (der Rest verbleibt beim Staat).
Abzüglich der Kosten für Mitarbeiter, Büro, Telefon, Versand, Benzin und Werbemittel ist die Höhe der Provision offensichtlich nicht besonders angemessen.

Wir sollten dabei nicht vergessen, dass dieser Bewerber bereits 6 Monate in Arbeit ist, was nicht nur gut ist, sondern der Bundesagentur für Arbeit bzw. dem Steuerzahler nach eigenen Berechnungen 6 x 1600€ (so viel kostet im Durchschnitt ein ALG-Bezieher pro Monat inklusive Verwaltungskosten), also 9600€ spart!

Interessanterweise kostet die Vermittlung eines "Kunden" beim Arbeitsamt in den ersten Arbeitsmarkt nach Aussagen der Bundesagentur für Arbeit weit über 9000 €!!!

Jeder Bewerber, der also erfolgreich von einem professionellen Arbeitsvermittler vermittelt wird, spart dem Staat über 20.000 Euro!!!

Der Vermittler erhält für seine viele Arbeit und sein unternehmerisches Risiko nur ein sehr kleinen Bruchteil hiervon - und das nur im Erfolgsfall und nach etwa 8 Monaten der erbrachten Leistung!